Musterverträge für Open Access

Hier finden Sie die im Projekt entwickelten Open-Access-Publikationsverträge


Stakeholder Open Access

Kollaboration auf Augenhöhe

Bisher stellen Publikationsverträge nur selten Kollaborationen zwischen Partner:innen auf Augenhöhe dar. Durch Macht- und Wissensgefälle sind die Vertragsinhalte oft einseitig diktiert. Die wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen drängen Forschende häufig dazu, Publikationsverträge zu unterschreiben, die weder ihre Interessen berücksichtigen noch ihre Arbeit wertschätzen. Die Marktmacht einzelner Verlage wird dabei gestützt von Publikationszwängen, geringen juristischen Kenntnissen bei den Wissenschaftler:innen, fehlenden Standards und intransparenten Verlagsleistungen. Manche Verträge enthalten Verschwiegenheitsklauseln und gelten als unverhandelbar, etwa in Bezug auf die Rechteübertragung.

Die im Projekt AuROA entwickelten modularen Musterverträge sollen daher einen Beitrag für eine gleichberechtigtere, kollaborationsgetriebene Wissenschaftspraxis leisten und eine faire Zusammenarbeit zwischen Autor:innen und Publikationsdienstleistern ermöglichen. Sie sollen ebenfalls als unabhängige Referenzen der kritischen Bewertung und Verbesserung bisheriger Publikationsverträge dienen.

Die Verträge sind unter einer Creative-Commons-Lizenz (externer Link) veröffentlicht und werden Autor:innen, Verlagen und Bibliotheken sowie anderen Interessierten dauerhaft frei zur Verfügung gestellt. Sie wurden von der Kanzlei iRights.law in Zusammenarbeit mit der Firma Mioto (ehem. Open Decision) als digitales Tool entwickelt.

Hier geht es zum Vertragsgenerator.

Für Informationen zu Rechtsthemen im Bereich des wissenschaftlichen Publizierens empfehlen wir besonders die Informationsseite des Open-Access-Network zu Rechtsfragen (externer Link), die Themenseite von irights.info zu Creative Commons und Lizenzen (externer Link) sowie die dortige Themenseite zu Wissen und Open Access (externer Link).