Stakeholder

Bei Open-Access-Publikationen verschieben sich und verschwimmen bisherige Rollen, neue Akteur:innen kommen hinzu

Welche Stakeholder gibt es?
Wie sehen die Perspektiven aus?


Stakeholder Open Access

Welche Stakeholder gibt es bei Open Access?

Einen grafischen Überblick über die Stakeholder bei Open-Access-Publikationen in den Geisteswissenschaften bietet unser Poster (Download (pdf, 345kb) | DOI 10.5281/zenodo.5526637 (externer Link)). Sie haben Kommentare und Anmerkungen? Hinterlassen Sie diese gerne auf der interaktiven Miro-Variante des Posters:

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Im Publikationswesen der deutschsprachigen Geistes- und Sozialwissenschaften existiert ein kleinteiliges, differenziertes Ökosystem für zahlreiche Unterdisziplinen. Eine Vielzahl von Fachverlagen ergänzt dabei transdisziplinäre Großverlage. Für Open-Access-Publikationen gewinnen Universitätsverlage, Repositorien und von Forschenden geleitete (Scholar-led-)Verlage zunehmend an Bedeutung.

Autor:innen treten dabei nicht nur als Träger:innen des Urheberrechts auf, sondern auch als Leser:innen und als Teil von Open-Access-Forschungsprojekten oder in Fachgesellschaften, die das Publikationsgeschehen beratend begleiten.

Viele Wissenschafts-Bibliotheken beschäftigen inzwischen ausgewiesene Open-Access-Beauftragte, welche die wissenschaftlichen Autor:innen in allen Belangen rund um Open-Access-Publikationen beraten und unterstützen. Dabei ergänzen sie die Beratungstätigkeiten von weiteren Stellen wie Fachinformationsdiensten und Open-Access-Initiativen. Zudem betreiben immer mehr Universitätsbibliotheken eigene Repositorien und verwalten Publikationsfonds, die sie zu Bindegliedern zwischen Autor:innen und Verlagen machen.

Bei der Finanzierung der Forschung und Publikationen kommt weiterhin der Wissenschaftspolitik und Forschungsförderern eine entscheidende Rolle zu. Für Citizen-Science-Projekte, Medien, Privatwirtschaft und andere Interessierte bietet Open Access vor allem einen deutlich vereinfachten Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Dass neue Publikationsmodelle sowie Kooperationsformen entstehen und erprobt werden, führt auch zum Aufkommen neuer Akteur:innen, Intermediäre und Initiativen. Für andere Akteur:innen wiederum stellen die Veränderungen und Markt-Ungleichgewichte eine existentielle Bedrohung dar.

Wie sehen die verschiedenen Perspektiven aus?

Für den Erfolg der im Projekt AuROA entwickelten Musterverträge ist es wichtig, die Bedürfnisse aller Beteiligten in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Um sich daher ein besseres Bild über die Interessen, Wünsche und Sorgen aller Akteur:innen zu machen, hat die Universität Mainz im Rahmen dieses Forschungsprojekts im Mai und Juli 2021 zu Stakeholder-Workshops eingeladen. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Workshops werden nun ausgewertet und anschließend an dieser Stelle veröffentlicht.

Wenn Sie informiert werden möchten, sobald die Ergebnisse aus den Workshops hier publiziert werden, können Sie sich gerne über das Kontaktformular für unseren Mailverteiler eintragen.


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IST-Hochschule für Management
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